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Apr 18

Ü 50: Spektakel auf dem Elber Berg

Die Ü 50 ist nach einem 5:4 (3:1)-Krimi gegen des SC Gitter wieder zurück im Rennen. Manchmal sollte man eben doch bis zum Schluss warten…

Die Uralt-Mannen von Peter und Postler haben es am Montag mal so richtig spannend gemacht. Gegen das Team vom SC Gitter sollte sich entscheiden, ob nach der Klatsche gegen Vienenburg für den Rest der Saison noch was geht, oder ob der Zug ohne uns abfährt. Auf dem frisch gewalzten, aber von einem Teppich noch recht weit entfernten Geläuf tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab. Nach 8 Minuten nahm Christian die Sache mit dem Abtasten zu ernst und fasste bei einem langen Ball nicht richtig zu, sodass der Stürmer keine Mühe hatte einzuschieben. Was war das denn jetzt schon wieder? Nun gut, schütteln und weiter geht es! Mit drei Einwechselspielern auf der Bank konnte jetzt munter Druck aufgebaut werden. Als Manni den in Position gelaufenen Jens bedienen wollte, zuckte beim Abwehrspieler der Ellenbogen heraus, um das Anspiel zu verhindern. Klar, dass die Gitteraner mit Hauis Elfmeterpfiff nicht einverstanden waren. Ohne Kontakt mit dem Kölner Keller und nur auf sein geschultes Videoauge verlassend blieb der wieder sehr umsichtige Referee bei seiner Entscheidung. Jens vollstreckte souverän. OK, wieder im Spiel! Und wie! In der Folge hatten wir die Gäste doch sicher im Griff und so fielen zwei weitere Tore vor der Pause nicht unverdient. Zunächst tankte sich David bei einem Konter in unnachahmlicher Manier auf der rechten Seite durch und bediente mit letztem Einsatz Holger, der mit allem was er so an Körper zu bieten hat, den Ball über die Linie drückte. Beim 3:1 eroberte Manni ganz entgegen seiner Gewohnheiten energisch den Ball, zwei drei relativ schnelle Schritte Richtung Strafraum, und dann platziert halbhoch Mitte Tor ins Netz.

In der Halbzeit stellt Coach Peter nur an wenigen Schrauben. So forderte er weiterhin aufmerksam die Gegner zu stellen, um eventuell noch mal das Ergebnis erhöhen zu können. Chancen dafür boten sich zu Beginn des zweiten Durchgangs durchaus. Eine davon verwandelte Andreas zur Überraschung aller volley in den Giebel. Was ne Bude! Doch irgendwie schossen wir im Anschluss bei unseren zahlreichen Versuchen immer wieder dem gegnerischen Keeper in die Arme. Aber 4:1-Führung, was soll da noch passieren? Tja, und dann begann der Krimi. Zunächst bekam Christian nach einem verunglückten Befreiungsschlag Probleme mit seinem Navigationssystem und war erst wieder eingenordet, als das Navi dem Gegner mitteilte: „Der Ball hat sein Ziel erreicht!“ Nun witterte der Gegner seine Chance. Die folgende turbulente Phase wurde vom umsichtigen Spielleiter sicher über die Bühne gebracht. Aber als Dieter eine Flanke nicht verhindern konnte, wurde der Ball in der Mitte auch noch zum Eigentor versenkt. Na klasse! Nun hatten wir die enge Schlussphase, die wir eigentlich gar nicht mehr brauchten. Und quasi alle bisherigen Tore selber geschossen. Zu allem Überfluss segelte eine Ecke auch noch so weit durch unseren Strafraum bis die Murmel einem Gitteraner Stürmer direkt auf den Kopf und kurze Zeit später ins lange Eck fiel. Tolle Wurst: 4:4 zwei Minuten vor Schluss. Geht da noch was? Natürlich geht da noch was. Noch einmal alles nach vorne geworfen, Jens behauptet den Ball gegen den sich wehrenden Gegner, der Gegner behauptet Foul, Haui sagt: weiterspielen, Jens bedient David, David haut das Ding rein, Haui sagt: Schluss! Der Gegner ist hochgradig bedient.

Booaaah eye, was ne Aufregung! Aber gewonnen und wieder in der Verlosung! So ist es recht!

Fazit: Allen Unkenrufen zum Trotz geht es jetzt am Dienstag, 23.04. um 18.00 Uhr beim alten Rivalen von GA Gebhardshagen das nächste Mal um die Wurst. Schaun mer mal, ob wir im Anschluss an die Partie immer noch im Rennen sind…

Es spielten: Christian Luszczyk, Kai Maibohm, Torsten Tuttaß, Manni Lampe, Friedhelm Mewes, Holger Cassel, Andreas Kath, Lars Dietrich, Jens Ohlendorf, David Molnar und Dieter Masberg.

Zurück in die Funkhäuser!!

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1 Kommentar

  1. Matthias Bischoff

    Toller Bericht! Danke!
    Schade, dass ich nicht dabei sein konnte.
    Weiter so.
    Gruß
    Matthias

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